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Zusammengefaßt von Robert W. Griffith, MD Osteoarthritis (OA) ist nicht unausweichlich, wenn wir älter werden, obwohl es so scheinen mag, wenn wir die Anzahl der daran leidenden um uns herum betrachten. Eine kürzlich vom Nationalen Institut für Arthritis und Muskuloskelettale- und Haut-Krankheiten organisierte Konferenz stellte die neuesten Erkenntnisse über dieses Leiden zusammen. OA verursacht Schmerzen, Empfindlichkeit, Schwellungen und eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der betroffenen Gelenke, Symptome, die mit Fortschritt der Krankheit häufiger auftreten, sodaß weniger und weniger Aktivität genügt, um sie hervorzurufen. Abnutzung der Gelenksknorpel wird durch Übergewicht, Verletzungen des Gelenks und möglicherweise auch durch genetische Faktoren bedingt. Heute weiß man auch, daß das ganze Gelenk betroffen ist, nicht nur der Knorpel - es kommen ebenso Verknöcherungen am Gelenksrand und Entzündungen der Gelenkskapsel vor. Die Gelenke der Hände, Füße und Hüften sind normalerweise betroffen; überraschenderweise sind die Handgelenke und Knöchel selten involviert. Weiters korrespondieren Röntgenbilder und Stärke der Symptome nicht immer miteinander. Heute vermutet man, daß generelle Faktoren (wie z.B. das genetische Make-Up, der Effekt der Evolution, uns statt auf allen Vieren auf zwei Füßen und aufrecht zu bewegen) die notwendigen Voraussetzungen für mechanische Beschädigungen durch übermäßiges Gewicht oder auch durch Verletzungen mit sich bringen. Die mechanische Beschädigung muß nicht groß sein; bereits kleine Veränderungen der Mechanik wie Instabilität kann OA auslösen. Pathologische Untersuchungen an Gelenken zeigen, daß es meist zu einer versuchten Reparatur am Knorpel kommt. Manchmal kann diese erfolgreich sein, und der Zustand des Gelenkes verbessert sich. Die Standard-Behandlung bestehender OA beinhaltet schmerzstillende Medikamente (non-steroide entzündungshemmende Präparate - um die Symptome zu kontrollieren und Behinderungen vorzubeugen), Physiotherapie, und als letztes Mittel operative Eingriffe. Es gibt hier jedoch einige neue Ansätze. Ein von der Stanford-Universität in den USA entwickeltes Verfahren, das gemeinde-basierte Patienten-Ausbildung involviert, die von anderen Patienten durchgeführt wird, hat einigen Erfolg erzielt. Patienten wird dabei vermittelt, Zuversicht zu haben und mit ihrem Leiden und seinen Auswirkungen umzugehen zu lernen. Jene Personen, die sich an das Verfahren halten, haben verglichen mit anderen weniger Schmerzen, Depressionen und besitzen auch eine verbesserte gesamte Bewegungsfähigkeit. Das Ergebnis ist eine Verlangsamung des Fortschreitens der Behinderung. Die Vorteile dieses Verfahrens sind nicht auf die gut ausgebildeten Patienten aus der Mittelklasse, die es ursprünglich anwendeten, limitiert. Ein ähnlicher Kurs wurde bei Spanisch-sprechenden Patienten, die durchschnittlich Hauptschulniveau besaßen, durchgeführt, und erzielte fast identische Resultate. Verfahren, bei denen Patienten sich untereinander helfen, sind effektiver als diese, bei denen dies ein Arzt tut, und der Patient selbst keinerlei Rolle bei der Therapie anderer spielt. Unglücklicherweise gibt es solche Kurse nur an wenigen Orten. Der Prävention von OA kommt heutzutage mehr Aufmerksamkeit zu. Verringerung von Obesitas (Übergewicht) ist ein logisches Ziel; Gewichtsverlust verringert nicht nur das Risiko, OA zu bekommen, sondern kann auch die Symptome des bereits bestehenden Leidens verbessern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, daß Fettgewebe abnormale Hormonwerte oder andere Faktoren, die die Knorpelbildung beeinflussen, produziert. Damit Versuche, Gewicht zu verlieren, erfolgreich sein können, ist es wichtig, daß sowohl die Ernährung verändert (Reduktion der Fett- und Kalorien-Aufnahme), als auch ein entsprechendes Bewegungsprogramm eingehalten wird. Genügende Zufuhr von Vitamin D, in geringerem Maße auch Vitamin C und E, ist wichtig, damit gesunder Knorpel erhalten wird; dies steht vermutlich im Zusammenhang mit der Funktion dieser Vitamine als Antioxidantien. Drei kürzlich durchgeführte Studien haben gezeigt, daß das Fortschreiten von OA bei Personen, die mehr Vitamin C und D zu sich nahmen, langsamer war, obwohl keine Veränderung der Frequenz dieses Leidens zu beobachten war. Dadurch, daß OA progressiv fortschreitet, wird es zu einem Lieblingsthema der Werbung für zweifelhafte Behandlungen. Unter diesen sind chemische Verbindungen aus Glukosamin, Chondroitinsulfat und SAM-e (S-Adenosyl-Methionin). Diese Substanzen sind jenen, die im Körper natürlich produziert werden, sehr ähnlich oder sogar mit ihnen identisch, und es gibt geteilte Meinungen darüber, ob sie wirklich bei degenerativen Gelenkskrankheiten helfen können. Unglücklicherweise läßt die Qualität fast aller verfügbaren klinischen Studien über ihre Effektivität sehr zu wünschen übrig. Vertrauenswürdige Studien werden ohne Druck der regulierenden Behörde, wie z.B. der FDA in den USA, selten erstellt. Sollten sie etwas aus dieser Gruppe versuchen wollen, sollten sie nicht vergessen, daß es kaum oder nur wenige Garantien gibt, daß das jeweilige Präparat auch die richtige Menge des aktiven Inhaltsstoffes enthält und es eine entsprechende Reinheit besitzt. Quelle Steps towards understanding, alleviating osteoarthritis will help aging population. MJ. Friedrich, JAMA, 1999, vol. 282, pp. 1023--1025 Dieser Artikel ist die deutsche Uebersetzung einer englischen Publikation.
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| Ursachen: Die meisten Fälle von Gicht sind erblich. Gicht ist eine Funktionsstörung der Nieren - die Fähigkeit zum Auszuscheiden von Harnsäure ist vermindert. Harnsäure entsteht aus Purin, einer Substanz, die im Zellkern vorkommt. Purine sind nicht nur in Lebensmitteln enthalten, sondern werden vom Körper auch selbst produziert. Wenn nicht genügend Harnsäure ausgeschieden wird, sammelt sie sich im Blut an. Falls die Konzentration von Harnsäure im Blut über ein bestimmtes Niveau ansteigt, bilden sich Kristalle, die in den Gelenken oder in der Niere abgelagert werden. Harnsäuresteine in der Niere, Gichtknötchen und schmerzhafte gichtige Gelenke sind das Ergebnis. Veränderungen in der Ernährung Die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten bei Gicht ist eine Begleitmaßnahme und kein Ersatz für eine medizinische Behandlung. Das primäre Ziel einer Ernährungsanpassung ist eine Reduktion der Harnsäurekonzentration im Blut. Es sollte daher auch die Menge der Purine gesenkt werden, die in den Körper gelangen. Reduktion der Harnsäurekonzentration im Blut Die Flüssigkeitsaufnahme sollte mindestens 2, idealer Weise 3 Liter pro Tag betragen (8 - 12 Gläser täglich). Ungesüßte, alkoholfreie Getränke sind vorzuziehen. Alkoholische Getränke, insbesondere Bier, sollten so weit wie möglich gemieden werden. Sollte völlige Abstinenz nicht möglich sein, sollte der Alkoholkonsum auf ein Minimum reduziert werden. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, dies führt zur Konzentration der Harnsäure in der verbleibenden Körperflüssigkeit. Zudem reduziert Alkohol die Fähigkeit der Nieren, Harnsäure auszuscheiden. Weiters stimuliert Alkohol die körpereigene Harnsäureproduktion. Alkohol ist daher besonders schädlich für Menschen mit einer Neigung zu Gicht. Beschränkung der Aufnahme von Purinen Fleisch und Fleischerzeugnisse: Konsumieren sie nur 1 - 3 Portionen pro Woche (80 - 120 g). Wenn möglich, entfernen Sie die Haut (z.B. bei Huhn), da diese besonders reich an Purinen ist. Legen sie fleischfreie Tage ein. Innereien (Leber, Niere, Kutteln, Bries) sind sehr reich an Purinen und sollten wenn möglich gemieden werden. Essen sie Fisch möglichst ohne die Haut, da auch sie besonders reich an Purinen ist. Essen sie keinen eingelegten Fisch (Thunfisch, Sardinen) oder Schalentiere (Garnelen, Muscheln). Benutzen Sie vegetarische Zutaten anstelle von Fleisch oder Geflügel. Weitere Ernährungsfaktoren Falls sie übergewichtig sind, versuchen Sie einige Pfunde zu verlieren und wieder ihr Normalgewicht zu erlangen. (Lesen Sie dazu Auf gesunde Weise abnehmen). Fasten ist nicht ratsam. Eine Erhöhung des Stoffwechsels der Fettzellen führt zur Produktion von Substanzen (Ketone), welche die Ausscheidung von Harnsäure hemmen. Dies kann genauso leicht zu einer Gichtattacke führen wie übermäßiges Essen. Was kann bei einem akuten Gichtanfall getan werden? Konsultieren Sie Ihren Arzt. Ernährungsratschläge im Fall von Gicht Viele Faktoren beeinflussen unsere Ernährungsgewohnheiten. Individuelle Bedürfnisse und Wünsche, unser tagesabhängiger Zustand, das soziale Umfeld, die Lebensmittel die gegenwärtig im Angebot sind, Werbung etc. Die folgenden Empfehlungen sollen eine ausgewogene und abwechslungsreiche Diät sicherstellen, die eine angemessene Aufnahme von Energie und Nährstoffen sowie andere lebenswichtige Substanzen und daher eine gesunde Ernährung bietet. Die angeführten Mengen sind auf einen "durchschnittlichen Menschen" bezogen, also auf einen Erwachsenen mit normalen körperlichen Aktivitäten und somit einem durchschnittlichem Energie- und Nährstoffbedarf. Die Mengen können für andere Gruppen variieren (Kinder, Jugendliche, Spitzenathleten, schwangere Frauen etc.). Auch die angegebenen Mengen und Portionen sind Durchschnittswerte, sie können auch nicht jeden Tag exakt eingehalten werden. Passagen die kursiv geschrieben erscheinen, sind besonders wichtig für Personen mit einer Neigung zu Gicht. Fette und Öle: Benutzen Sie 2 Teelöffel voll (10g) qualitativ hochwertige pflanzliche Öle (z.B. Sonnenblumen-, Distel-, Mais-, Oliven-, Rapsöl) pro Tag, nicht erhitzt - also z.B. als Salatdressing. Verwenden Sie für die Zubereitung von Mahlzeiten nicht mehr als 2 Teelöffel (10g) Bratöl täglich (z.B. Erdnuss- oder Olivenöl). Nehmen Sie täglich nicht mehr als zwei Teelöffel (10g) Butter oder Margarine auf Brot zu sich. Meiden Sie fettreiche Speisen so weit wie möglich, aber nehmen Sie keinesfalls öfter als zweimal wöchentlich an solchen Mahlzeiten zu sich (z.B. frittiertes oder gebratenes Essen, Käsegerichte, Pommes frittes, Wurst, Sahnesauce, Blätterteig, Kuchen, Schokolade). Süßigkeiten: Essen Sie nur wenig Süßigkeiten - viele Süßigkeiten enthalten versteckte Fette. Fleisch, Fisch und Eier: Essen Sie nicht mehr als eine Portion (80 - 120g) mäßig fettes Fleisch am Tag, 2-4 mal wöchentlich - mehr ist unnötig, weniger stellt kein Problem dar. Essen Sie Geflügel möglichst ohne Haut. Essen Sie auch gesalzene Fleischprodukte (Schinken, Wurst, Speck etc) nicht öfter als einmal wöchentlich. Meiden Sie Innereien möglichst völlig (Leber, Niere, Kutteln, Bries). Essen Sie 1-3 Portionen Fisch (100 - 120g) pro Woche anstelle von Fleisch, entfernen Sie die Haut. Vermeiden Sie weit gehend eingelegten Fisch und Schalentiere. Essen Sie nur 1-3 Eier wöchentlich (einschließlich verarbeiteter Eier z.B. in Kuchen, Gebäck, Souffles oder Cremes). Hülsenfrüchte Essen Sie 1 Portion Linsen, Kichererbsen, Kidneybohnen, Tofu etc. pro Woche. Milch und Milchprodukte: 2-3 Portionen täglich (1Portion = 2dl Milch oder 1 Tasse Joghurt, oder 30g Hartkäse oder 60g Weichkäse), vorzugsweise fettreduzierte Produkte. Getreideprodukte und Kartoffeln: Essen Sie drei Portionen kohlenhydratreiche Lebensmittel pro Tag (z.B. Brot, Kartoffel, Reis, Cereals, Nudeln etc.), vorzugsweise Vollkornprodukte. Obst: 2 -3 Portionen Obst pro Tag (z.B. 1 Apfel, 3 Pflaumen oder eine Schale Beeren), möglichst roh. Gemüse: Essen Sie 3 - 4 Portionen Gemüse täglich, wenigstens eine davon roh (z.B. als gemischten Salat). Getränke: Getränke: Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich ( 2 - 3 Liter oder 8 - 12 Gläser täglich), möglichst ungesüßte und alkoholfreie Getränke. Alkoholische Getränke: Meiden sie Alkohol wenn möglich. Gicht - Hauptpunkte zur Erinnerung: Wenn sie übergewichtig sind, nehmen Sie ab.
Dieser Artikel ist die deutsche Uebersetzung einer englischen Publikation.
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Fibromyalgie... ... Ist eines der schmerzhaftesten Muskel-Knochenerkrankungen die es gibt. Sie wurde und wird heute noch meist falsch diagnostiziert. In Labortest ist diese Krankheit nicht zu erkennen. Weil viele der Patienten durch die starken Schmerzen, meist verbunden mit Schlafstörungen, oft depressiv werden, hat man hier in der Vergangenheit diesen Menschen psychische, seelische Störungen, ja sehr oft Simulation nachgesagt. Nachfragen bei Patienten ergaben, dass man sie nicht als glaubhaft und seriös eingestuft hat. Darum wurden und werden diese Patienten falsch, oft von Neurologen behandelt. Immerhin leiden 2 bis 4% der Bevölkerung an dieser Krankheit, wobei
es sich um Bisher gibt es keine Medikamente –in den USA, die von den staatlichen Behörden "FDA" für Fibromyalgie zugelassen sind. Jetzt kommt Hoffnung auf: Wir können und wollen hier nichts versprechen, aber falls Sie mit
dieser schlimmen Krankheit behaftet sind und CMPur testen und ausprobieren
wollen, hoffen und wünschen wir Ihnen, dass Sie zu den 30% - 40%
gehören, die Linderung verspüren! Lesen Sie hier mehr in einem Wissenschaftlichen Bericht >>
Frau Villiemeux, Uzwil, Schweiz:
Frau Renate Hinsche aus Eckernförde telefoniert am 13.Aug.2004
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