Was ist Arthrose

Der Begriff Arthrose bedeutet übersetzt zunächst nichts weiter als Gelenkerkrankung.

In der Medizin ist die Arthrose hingegen definiert als ein zunehmender, altersabhängiger Knorpelabrieb der Gelenke des Körpers.

Dieser Knorpelabrieb kann schleichend erfolgen (latente Arthrose) oder in eine schmerzhafte Erkrankung übergehen (aktivierte Arthrose).

In fortgeschrittenen Fällen stellen sich auch Veränderungen im Bereich des gelenknahen Knochens, der Gelenkschleimhaut, der Gelenkkapsel sowie der Gelenk umspannenden Muskulatur ein, so dass die Arthrose als Krankheitsbild nicht auf den Knorpelabrieb allein beschränkt bleibt.

Letztendlich kann Arthrose zur Zerstörung des Gelenkes führen. Das Gelenk verliert seine Form weshalb auch der Begriff Arthrosis deformans eine gebräuchliche Krankheitsbeschreibung darstellt.

Tritt die Arthrose an vielen Gelenken gleichzeitig auf, spricht man von einer Polyarthrose.

Risikopersonen sollten Gewicht reduzieren und Sport treiben
Das Ergebnis einer grossangelegten Untersuchung der Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg zeigt: Die wichtigsten Risikofaktoren für Arthrose sind Übergewicht und berufliche Fehlbelastungen.

Jeder Mensch kann früher oder später von Arthrose betroffen sein. Der gesamte Mensch besteht aus biologischem Gewebe, welches einem natürlichen Verschleiß im Laufe der Jahre unterworfen ist. In der Orthopädie stehen verschleißbedingte (degenerative) Veränderungen der Gelenke im Vordergrund der zu behandelnden Krankheitsbilder.

Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen, auch wenn es unterschiede in der Häufigkeit der einzelnen Krankheitsbilder gibt (siehe dort, bitte dem jeweiligen Link folgen).

Das Leiden beginnt schleichend, i.d.R. nach dem 50. Lebensjahr, verläuft aber auch in Schüben, im Beginn meist symptomlos, später mit zum Teil starken Schmerzzuständen. Ab einem entsprechenden Alter lassen sich praktisch an allen Gelenken Veränderungen im Sinn einer arthrotischen Veränderung (Gelenkverschleiß) erkennen.

Interessanterweise steht die stärke des Knorpelabriebes nicht in direktem Zusammenhand mit den Beschwerden eines Patienten. Das bedeutet, ein Patient mit relativ geringem Knorpelabrieb kann unter deutlich stärkeren Schmerzen leiden, als ein Patient mit deutlich weiter fortgeschrittener Arthrose.

Die Ursache hierfür ist, dass der Knorpelabrieb als solcher keine Schmerzen verursacht, sondern die durch die Knorpelpartikel ausgelöste Schleimhautentzündung (Synovialitis / Synovitis) des Gelenkes, die auch für die Überwärmung des Gelenkes und die innergelenkliche (intraartikuläre) Wasserbildung (Erguss) verantwortlich ist.

Die Arthrose entwickelt sich aus einem Ungleichgewicht zwischen der Belastungsfähigkeit eines Gelenkes und der tatsächlichen Belastung.

Die primäre Arthrose entwickelt sich ohne erkennbare Ursache. Sie stellt die klassische, altersbedingte Arthrose dar. Der Knorpelabrieb ist hier v.a. von genetischen Einflussfaktoren bestimmt. Wenn man so will bestehen unterschiedliche Güteklassen von Gelenkknorpel (hyaliner Knorpel), welcher früher oder eben später von Abnutzung betroffen ist.

Die sekundäre Arthrose ist Folge von Fehlstellungen, Unfällen mit bleibenden Gelenkschäden oder Infektionen u.v.m.

Der Gelenkknorpel hat keine Blutgefäße. Dies bedeutet, dass er von der Gelenkflüssigkeit und den Gefäßen des Knochens ernährt wird. Dadurch erklärt sich auch die schlechte Heilungspotenz des Gelenkknorpels. Die Faserstruktur des Knorpels ist so aufgebaut, dass Belastungen sich gleichmäßig über den Knorpel verteilen. Eine gesunde Belastung ist für die Ernährung des Knorpels sogar notwendig, da durch Be- und Entlastung der Knorpel ähnlich einem Schwamm ausgepresst wird und dadurch die Ernährung über die Gelenkflüssigkeit verbessert wird.

Es gibt charakteristische Arthrosebeschwerden, die für fast alle Gelenke gelten, unabhängig davon, wo sich die Arthrose manifestiert.

Dazu gehören:

Der Anlaufschmerz: Man versteht darunter die typische Schmerzverstärkung bzw. das typische Schmerzauftreten zu Beginn einer Belastung, z.B. Hüftgelenksschmerzen nach dem Aufstehen vom Stuhl nach längerer Sitzphase oder morgens nach dem Aufstehen. Der Arthrosepatient braucht ein wenig um „in die Gänge zu kommen“. Ist das Gelenk warmgelaufen bessern sie die Beschwerden.

Der Belastungsschmerz: Das Gelenk kann mitunter eine zeitlang recht gut belastet werden. Nach einer gewissen Zeit verstärken sie die Beschwerden aber wieder. Mitunter fühlt sich das Gelenk warm an und schwillt an. Die Beschwerden verstärken sich im Tagesverlauf. Ruhe bessert die Beschwerden.
 

Weitere Charakteristika bei Arthrose sind:

Schwellung des Gelenkes

Überwärmung des Gelenkes

Steifheitsgefühl des Gelenkes

Bewegungseinschränkung des Gelenkes

Formveränderung des Gelenkes

. Frühstadium

Ausgangspunkt jeder Arthrose ist ein Schaden im Knorpelüberzug,  der so genannte "Knorpelschaden". Oft ist dieser Schaden zunächst nur auf eine  kleine Fläche begrenzt. Außerdem ist er noch  oberflächlich. Kurz darauf treten im Röntgenbild erste Verdichtungen des  Knochens auf. Es handelt sich hierbei immer um Knochenbezirke, die direkt unter  dem erkrankten Knorpel liegen. Diese zusätzlichen Veränderungen am Knochen sind  ein entscheidendes Zeichen für das Frühstadium der Arthrose. Ohne diese Knochenveränderungen liegt nur ein "Knorpelschaden" vor, nicht aber eine  "Arthrose". Arthrose bedeutet deshalb immer Knorpelschaden mit Knochenveränderungen.

2. Spätstadium

Zwischen dem ,,Frühstadium" und dem ,,Spätstadium" können viele  Jahre liegen. Viele Arthrosepatienten befinden sich deshalb in einem Zwischenstadium. Ihre Veränderungen  sind also stärker als im Frühstadium, doch noch geringer als im Spätstadium. Im Spätstadium ist der Gelenkknorpel im erkrankten Bereich nicht nur erkrankt und geschädigt, sondern sogar vollständig abgerieben und verschwunden. Hierdurch reibt der jetzt freiliegende Knochen direkt auf dem Knochen der gegenüber liegenden Seite des Gelenkes. Im Röntgenbild sieht man, dass sich die Knochen der Gelenkpartner direkt berühren. Der so genannte Gelenkspalt ist deshalb verschwunden. Auch der Knochen hat sich gegenüber dem  Frühstadium verändert.

Typische Röntgenveränderungen bei Arthrose:

Verschmälerung des Gelenkspaltes als Hinweis auf eine Reduktion der Knorpeldicke

Veränderung des Knochens unter dem Knorpelschaden; er wird dichter und daher im Röntgenbild besser sichtbar (Sklerose (weiß)).

Knochenanbauten; das Gelenk regiert auf den Schaden mit einer Flächenvergrößerung, so genannten Osteophyten. Der Betroffene stellt fest, dass seine Gelenke größer und aufgetrieben sind. Diese Knochenzacken  können sich bei bestimmten Bewegungen auch berühren und weitere Schmerzen  auslösen.

Zystenbildung; nahe der Arthrose bilden sich häufig Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume)

Formveränderung; das Gelenk verliert seine ursprüngliche Form, das Gelenk verliert seine Kongruenz, es wird „schief“.

Von den Folgen der Arthrose sind auch die Weichteile (Muskeln, Sehnen, Bänder etc.) in der Umgebung des Gelenkes betroffen.

Durch Schonung des schmerzenden Gelenkes werden die Muskeln schwächer und weniger flexibel. Je nach Formveränderung des Gelenkes verkürzen sich gewisse Bandstrukturen, während andere überdehnt werden. Es resultiert eine Instabilität des Gelenkes. Die allgemeine Unfallgefahr steigt. Die Arthrose nimmt weiter zu

Therapie: „CMpur“

ist ein rein pflanzliches Präparat, welches durch seinen Wirkstoff „Cetylmyrestoeate“ eine positive Wirkung auf den Knorpelaufbau hat.